Die Geburt Jesu

Im mittleren Deckengemälde kommt die Zuwendung Gottes auf eine beziehungstiefe Weise zum Ausdruck: Nachdem sich der Mensch von seinem Schöpfer losgesagt und so das Paradies verloren hat, kommt Gott selbst in Jesus von Nazareth als Mensch in die Welt. Deshalb ist das Jesuskind Aug in Aug mit Gott Vater dargestellt. Dazwischen befindet sich die Weltkugel mit dem eingepflanzten Kreuz – ein Hinweis auf den mühevollen Weg Gottes mit den Menschen. Maria ist neben ihrem Sohn die einzige, die ihren Blick ganz auf Gott ausrichtet. Die Hirten – als Vertreter der Menschheit – und Ochs und Esel – stellvertretend für die ganze Kreatur – betrachten das heilbringende Eingreifen Gottes.