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In seiner Predigt zeigte P. Leonhard Berchtold die Aufgaben eines Ordensmannes auf. Dabei bediente er sich eines Vergleiches des früheren Innsbrucker Bischofs Reinhold Stecher, der seinen Auftrag oft mit einer Bergwanderung verglich: "Wichtig sind da für die Wanderer die Wegzeichen. Ein Wegweiser braucht nicht schön sein; er muss nur den erwarteten Dienst erfüllen:
Sehr bedeutsam ist da unser Lebensstil. So gewährte P. Nikolaus Wucher – kurz vor seinem Abschied im Dezember 2005 – der Passauer Neuen Presse einen Einblick in das Kloster. Der Artikel gab in knappen Zügen die Führung wieder und endete folgendermaßen: "'Sie sehen, bei uns sieht es sehr unspektakulär aus', meint Pater Nikolaus lächelnd, als er die drei Treppen ins Erdgeschoss wieder hinunter zu steigen beginnt. ... An der Klosterpforte verabschiedet er sich, er hat noch viel Arbeit, soll morgen schon an seiner neuen Wirkungsstätte sein. Er schließt die Pforte. Der Besucher blickt auf die verglaste Aluminiumtür, die so gar nichts mit den schweren Holztüren zu tun hat, die man aus Filmen kennt – jene, an denen man sich erst mit einem schweren Eisenring Gehör verschaffen muss. Am Gartlberg gibt es eine Klingel, eine Gegensprechanlage und eine freundliche Dame, die einem die Tür öffnet – und wieder muss man sich von einem Klischee verabschieden." |
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